Stavenhagen in der Mecklenburgischen Seenplatte nutzt in Zukunft Energie aus Klärschlamm. Nach mehrjähriger Planung haben das Unternehmen Energy from Waste (EEW), die Stadt sowie die Wärmeversorgung Stavenhagen (WVS) am Donnerstag die neue Fernwärmeauskopplung offiziell in Betrieb genommen. Erstmals wird durch die Verbrennung von Klärschlamm erzeugte Wärme in das Fernwärmenetz der Reuterstadt eingespeist. Damit sollen Haushalte und öffentliche Gebäude künftig klimafreundlicher versorgt und gleichzeitig fossile Energieträger ersetzt werden.
Kreislaufwirtschaft
Stavenhagen bekommt jetzt Fernwärme durch Klärschlamm
Die Wärme entsteht beim Verbrennen. Gleichzeitig wird dabei Phosphor für die Düngemittelproduktion recycelt. Die Anlage kann 160.000 Tonnen im Jahr verarbeiten.
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Ein Lkw liefert Klärschlamm für die neue Klärschlammverbrennungsanlage des Unternehmens EEW in Stavenhagen.
© Bernd Wüstneck/dpa
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