Das Konzept: Der Designer Manfred Höhne stellte 1998 seine Pläne für den Denkort vor: Über einen labyrinth-ähnlichen Gang gelangen Friedhofsbesucher auf einen Rasen, auf dem sich Feldsteine aus der Mark Brandenburg befinden.Der Grundgedanke: Menschen gedenken ihrer Angehörigen, die im Speziallager des sowjetischen Geheimdienstes ums Leben kamen und würdelos verscharrt wurden. Hinterbliebene können einen Stein ablegen, ohne ihn aber zu kennzeichnen. Das Konzept sieht vor, dass die Steine genauso anonym bleiben wie die Toten, die bisher gefunden worden sind.Der Ort: Im Oktober 1998 wurde der Denkort eingeweiht - dort, wo bislang 258 Häftlinge ihre letzte Ruhe fanden.
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