Wenn der Bundespräsident seine Amtsgeschäfte für drei Tage nach Stralsund verlegt, dann klingt das zunächst nach einer sympathischen Geste. Der Mann aus Schloss Bellevue steigt vom Podest, fährt hinaus in die Provinz, hört zu, führt Gespräche, besucht Vereine und Werften. Ein Präsident zum Anfassen. Demokratie als Bürgerdialog. So zumindest die offizielle Dramaturgie des Bundespräsidialamts.
Doch wie so oft lohnt es sich, hinter die Kulissen dieses politischen Wandertheaters zu schauen.
Bundespräsident
Steinmeier hält Hof in Stralsund – und zeigt sich dabei ziemlich nackt
Bürgergespräche, Werftbesuch, Ordensverleihung: Steinmeiers Stralsund‑Gastspiel zeigt vor allem eines – die ungelöste Ost‑West‑Schieflage. Eine Analyse.
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: Symbolpolitik bleibt Symbolpolitik
© Bernd von Jutrczenka
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