Unter dem Motto „Zeit, dass sich was dreht“ wollen am Samstag in Berlin fast 100 Organisationen, Initiativen und Gewerkschaften gemeinsam auf die Straße gehen. Ab 11:30 Uhr sollen laut Veranstalter sieben Demonstrationszüge sternförmig durch die Innenstadt ziehen und um 16:00 Uhr zu einer Abschlusskundgebung vor dem Roten Rathaus zusammenkommen.
Die Organisatoren der sogenannten Sterndemo rechnen mit rund 30.000 Teilnehmenden. Der Aufmarsch findet knapp eine Woche vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus statt.
Inhaltlich decken die einzelnen Züge unterschiedliche Themen ab. Nach Angaben der Veranstalter geht es um Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, die Mobilitätswende, den Kampf gegen Rassismus, um Queerfeminismus sowie um den Schutz der Demokratie. Mit der Aktion wolle man „ein Zeichen gegen Spaltung und für eine solidarische, weltoffene Stadt“ setzen, heißt es in dem Aufruf.
Erhebliche Verkehrseinschränkungen erwartet
Zum Bündnis zählen unter anderem die Klimaschutzbewegung Fridays for Future, das Netzwerk „Omas gegen Rechts“, die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes, die Gewerkschaft Verdi, der Deutsche Gewerkschaftsbund sowie der Fahrradverband ADFC Berlin.
Die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) rechnet in der gesamten Berliner Innenstadt mit erheblichen Behinderungen im Straßenverkehr. Autofahrern wird dringend geraten, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.
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