„Chaos“ ist das Wort, das die Deutschen am häufigsten mit dem Jahr 2026 verbinden. Das geht aus einer deutschlandweiten Umfrage hervor.
Mit 103 Nennungen landet „Chaos“ auf Platz eins des Rankings, gefolgt von „Krieg“ mit 63 Nennungen und „anstrengend“ mit 44 Nennungen. Auf den weiteren Plätzen folgen „Veränderung“ (31), „Krise“ (30), „Stress“ (26), „Katastrophe“ (25), „Unsicherheit“ (25), „erfolgreich“ (22) und „turbulent“ (20).
Generationen blicken unterschiedlich auf das Jahr
Die Auswertung nach Altersgruppen zeigt deutliche Unterschiede. Während Millennials das Jahr 2026 zu rund 8,8 Prozent mit „Chaos“ beschreiben, liegt der Anteil bei der Generation Z bei 8,3 Prozent. Bei den Babyboomern dominiert hingegen der Begriff „Krieg“ mit 15,4 Prozent. Zum Vergleich: In der Generation X nennen diesen Begriff 5,3 Prozent, unter Millennials 3,2 Prozent.
Etwas weniger negativ fällt die Bewertung der Generation X aus. Hier nannten rund 7,8 Prozent der Befragten das Wort „Veränderung“.
Ostdeutsche Bundesländer mit den höchsten Krisenwerten
Regional zeigt die Umfrage ein klares Gefälle. In den ostdeutschen Bundesländern werden „Chaos“ und „Krise“ besonders häufig genannt. Den höchsten Wert beim Begriff „Chaos“ erreicht Thüringen mit 15,2 Prozent, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern (11,1 Prozent) und Sachsen (10,9 Prozent).
Auch beim Begriff „Krise“ liegen ostdeutsche Bundesländer vorne: Sachsen kommt auf 9,4 Prozent, Thüringen auf 9,1 Prozent.
Vergleichsweise zuversichtlich zeigen sich die Befragten aus Berlin. Dort wurde mit 3,5 Prozent am häufigsten „Hoffnung“ als Begriff genannt – ein Spitzenwert im Bundesvergleich. Im Saarland setzt sich der Begriff „Veränderung“ mit 8,0 Prozent an die Spitze der Nennungen.
Für die Studie des Bewertungsportals casino.at wurden 1582 Deutsche verschiedener Altersgruppen und Geschlechter befragt. Insgesamt wurden 769 verschiedene Begriffe genannt. Die Umfrage wurde zwischen dem 8. und 13. Mai 2026 durchgeführt.
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