Der Netflix-Mystery-Megahit „Stranger Things“ ließe sich als eine Story über Monster zusammenraffen: Böse Wesen aus einer fremden Dimension wüten in den 1980ern bis hinein in die US-Kleinstadt Hawkins, Indiana. Ganz falsch wäre eine solche Lesart nicht. An der Oberfläche stimmt sie sicherlich sogar. Aber sie verfehlt den Kern der Serie. Das, was „Stranger Things“ im Lauf der letzten knapp zehn Jahre zum globalen Phänomen gemacht hat, sind weder Verfolgungsjagden, CGI-Gewitter noch nervös flackernde Lampen. Nicht mal der 80s-Soundtrack mit seinen ultramelodischen Synthie-Liedern für die Ewigkeit wie Kate Bushs „Running Up That Hill“.
Streamingkritik
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