Wie die österreichische Tageszeitung Die Presse berichtet, soll die Zehnjährige sich selbst mit einem Gürtel stranguliert haben, was zum Herzstillstand geführt habe. Sie sei in einem lebensbedrohlichen Zustand von ihren Eltern in ein Krankenhaus gebracht worden, nachdem ihre Schwester sie bewusstlos aufgefunden habe. Ärzte hätten dann am Donnerstag den Hirntod des Kindes feststellt.
Neue Standards bei TikTok sollen Kinder schützen
Das Smartphone des Mädchens wurde von der Polizei beschlagnahmt. Ein Sprecher der TikTok-Plattform erklärte sich bereit, bei den Ermittlungen mit den Justizbehörden zusammenzuarbeiten. Die Sicherheit der TikTok-Gemeinschaft habe „absolute Priorität“, so der Sprecher. In Italien löste der tragische Fall eine erneute Debatte darüber aus, den Zugang zu Smartphones für Kinder einzuschränken.
Tiktok hatte Mitte Januar Änderungen bei den Standard-Kontoeinstellungen minderjähriger Nutzer angekündigt. Ziel seien höhere Datenschutz- und Sicherheitsstandards auf der Videoplattform, wie das Unternehmen mitteilte. Zum Thema Altersprüfung hatte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur erklärt: „Die Frage der Altersprüfung – das sogenannte Age-Gating – ist eine industrieweite Herausforderung, an der wir gemeinsam mit Behörden und unseren Partnern aus der Industrie arbeiten.“ Stelle man fest, dass eine Nutzerin oder ein Nutzer jünger als 13 Jahre sei, werde das Konto deaktiviert.
Folgendes soll nach Angaben des Unternehmens zeitnah geändert werden:
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Eine Voraussetzung dafür, dass die Maßnahmen greifen, ist natürlich, dass die Nutzerinnen und Nutzer beim Erstellen ihres Kontos ihr wahres Geburtsdatum angegeben und nicht geschummelt haben. Denn das Alter wird bei der Anmeldung nur abgefragt, nicht überprüft. (mit dpa)
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