Iran-Krieg

Straße von Hormus: Iran greift wieder an – deutsche Reeder schlagen Alarm

Iran verschärft die Angriffe in der Straße von Hormus, ein Containerschiff ist gesunken. Deutsche Reeder warnen vor einer neuen Eskalation.

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Maskierte Männer fahren an der Straße von Hormus am Drohnenträger „Shahid Bagheri“ vorbei. Die Garden beanspruchen weiter die Kontrolle über die Meerenge.

Maskierte Männer fahren an der Straße von Hormus am Drohnenträger „Shahid Bagheri“ vorbei. Die Garden beanspruchen weiter die Kontrolle über die Meerenge.

© IMAGO/Behnam Tofighi

In der Straße von Hormus werden Handelsschiffe wieder häufiger angegriffen. Am Mittwoch sank ein Containerschiff, ein zweites wurde getroffen. Zugleich gehen die Ölexporte durch die Meerenge erneut zurück. Für Analysten ist das kein Zufall: Teheran könnte gezielt versuchen, den Druck auf die internationale Schifffahrt zu erhöhen. Deutsche Reeder warnen vor einer neuen Eskalationsstufe.

Die GFS Pride fuhr unter der Flagge Singapurs, als sie von einem bislang nicht identifizierten Geschoss getroffen wurde. Das Schiff geriet in Brand und sank. Alle 21 Besatzungsmitglieder konnten nach Angaben der singapurischen Seeschifffahrtsbehörde MPA unverletzt in Sicherheit gebracht werden. Noch am selben Tag wurde mit der GFS Giselle ein weiteres Containerschiff aus Singapur angegriffen.

Wer für die Angriffe verantwortlich ist, bleibt unklar. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, die GFS Pride sei auf eine Seemine gelaufen und habe eine nicht genehmigte Route genutzt. Das US-Zentralkommando Centcom wies diese Darstellung zurück. Nach Angaben der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation IMO ist die GFS Pride das dritte Handelsschiff, das seit Beginn des Iran-Kriegs gesunken ist.

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