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Mobilität

Straßenbahn vom Alex zum Potsdamer Platz: Warum diesem Projekt eine jahrelange Verzögerung droht

Noch später – oder nie? Mit ihren Äußerungen hat die Berliner Verkehrssenatorin die Opposition aufgeschreckt. Dabei dauert das Vorhaben schon fast drei Jahrzehnte.

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Eine BVG-Straßenbahn am Alexanderplatz in Berlin-Mitte. Die Strecke soll nach Westen verlängert werden über die Mühlendammbrücke, die Leipziger Straße und den Potsdamer Platz zum Kulturforum.

Eine BVG-Straßenbahn am Alexanderplatz in Berlin-Mitte. Die Strecke soll nach Westen verlängert werden über die Mühlendammbrücke, die Leipziger Straße und den Potsdamer Platz zum Kulturforum.

© Monika Skolimowska/dpa

Es ist ein Verkehrsprojekt, das schon ziemlich lange dauert – rekordverdächtig lange. Fast drei Jahrzehnte ist es her, dass der Berliner Senat zum ersten Mal damit begann, eine Straßenbahnstrecke vom Alexanderplatz zum Potsdamer Platz zu planen. Inzwischen hat das Tramvorhaben an Fahrt gewonnen. Doch jetzt befürchten Beobachter, dass es sich weitere Jahre hinziehen wird. Eine erneute Pause zeichnet sich ab – bis 2026.

Verkehrsplanerisch ist alles klar. Je nach Teilstück werden bis zu 40.000 Fahrgäste pro Tag erwartet. Damit würde die 3950 Meter lange Neubaustrecke in Mitte, die neun Haltestellen bekommen soll, auf Anhieb eine der am stärksten genutzten Abschnitte im Berliner Straßenbahnnetz. Die Verlängerung der M4 aus Hohenschönhausen zum Kulturforum schafft neue Direktverbindungen – zum Beispiel aus den dicht besiedelten Ortsteilen Weißensee und Prenzlauer Berg zur Leipziger Straße und zum Potsdamer Platz. Unterwegs würde die geplante Trasse die U2, die U6 und die S-Bahn-Linien im Nordsüd-Tunnel kreuzen. So entstehen außerdem viele neue Umsteigeverbindungen.  

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