Die Polizei in Brandenburg bekommt 115 neue Streifenwagen, wie das Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg mitteilte. Innenminister Jan Redmann übergab am Freitag, 23. Oktober, beim Zentraldienst der Polizei in Wünsdorf die ersten 66 Autos an Polizeipräsident Oliver Stepien. Die übrigen 49 liefert der Hersteller in den folgenden Wochen aus. Bis Jahresende sollen alle Autos in Dienststellen im ganzen Land stehen.
Mit den neuen Autos vom Typ VW Passat tauscht das Land ein Drittel seiner rund 340 Funkstreifenwagen im Pkw-Segment aus. Die Kosten bezifferte die stellvertretende Direktorin des Zentraldienstes, Bianca Rogalinski, auf einen mittleren einstelligen Millionenbetrag. Redmann nannte den Kauf eine der größten Gesamtbeschaffungen der vergangenen Jahre.
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Für die Polizisten ändert sich die Arbeit im Auto. Sie sollen künftig alle dienstlichen Aufgaben über ihr Diensthandy erledigen, statt über mehrere Geräte im Wagen. Dazu gehört, dass Verkehrssünder ihr Bußgeld mobil bezahlen können und Tatortfotos per Smartphone in das Vorgangssystem gelangen. Eingebaut sind außerdem besondere Sitze, auf denen die Beamten mit ihrer Ausrüstung bequemer sitzen sollen. Die Autos tragen das neue Erscheinungsbild der Polizei und werben darauf um Nachwuchs.
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