Nahverkehr

„Streik ist unser letztes Mittel“: Was Verdi jetzt bei der BVG plant

Anfang 2027 starten wieder Tarifverhandlungen bei der BVG. Gewerkschafter Serat Canyurt erklärt, ob sich Fahrgäste auf Arbeitskämpfe einstellen müssen.

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Nichts geht mehr: Während des Warnstreiks am 27. März 2025 blieben BVG-Busse im Depot. Auch damals ging es um einen neuen Entgelttarifvertrag für die Beschäftigten des Landesunternehmens.

Nichts geht mehr: Während des Warnstreiks am 27. März 2025 blieben BVG-Busse im Depot. Auch damals ging es um einen neuen Entgelttarifvertrag für die Beschäftigten des Landesunternehmens.

© Christian Spicker/imago

Neues Jahr, neue Verhandlungen. Die Gewerkschaft Verdi hat Teile des Tarifvertrags für den Nahverkehr gekündigt. Jetzt bereitet sie die neue Entgelttarifrunde vor, die Anfang 2027 beginnen soll. Serat Canyurt ist für die mehr als 16.500 Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zuständig. Der Verdi-Mann hat eine Botschaft für die Fahrgäste.

„Wir gehen mit dem Arbeitgeber in Verhandlungen, weil wir eine gute Lösung erreichen möchten. Nicht weil wir streiken wollen“, erklärte der Gewerkschaftssekretär. „Streik ist unser letztes Mittel.“ Aber eben auch nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Während der Tarifrunde Anfang des Jahres hatte Verdi zweimal zu Warnstreiks bei der BVG aufgerufen.

Zu Beginn des kommenden Jahres wird es um die Themen Entgelt und Arbeitszeit gehen, kündigte der 35 Jahre alte Gewerkschafter am Montag an. In welchem Maße werden die Löhne und Gehälter steigen? Wie lang wird die wöchentliche Arbeitszeit künftig sein? Das sind die Hauptthemen, um die es bei der Entgelttarifrunde gehen wird.

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