Energie

Strom dreimal so teuer wie Gas: Für deutsche Unternehmen rechnet sich der Umstieg oft nicht

Strom kostet mehr als dreimal so viel wie Gas, auf neue Netzkapazitäten warten Betriebe teils zwölf Jahre. Ein Impulspapier zeigt, was den Umstieg bremst.

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Das Impulspapier beziffert das durchschnittliche Verhältnis zwischen <a href="https://www.berliner-zeitung.de/suche?q=Strom">Strom</a>- und <a href="https://www.berliner-zeitung.de/suche?q=Gaspreis">Gaspreis</a> für 2026 auf 3,1 zu eins.

Das Impulspapier beziffert das durchschnittliche Verhältnis zwischen Strom- und Gaspreis für 2026 auf 3,1 zu eins.

© IMAGO

Elektrokessel, Wärmepumpen und elektrische Antriebe könnten in vielen Betrieben bereits Erdgas, Öl oder Kohle ersetzen. Trotzdem rechnen sich entsprechende Investitionen nach Einschätzung der Stiftung KlimaWirtschaft und Deloitte häufig nicht. Für 2026 beziffern sie das durchschnittliche Verhältnis zwischen Strom- und Gaspreis in Deutschland auf 3,1 zu eins.

In einem gemeinsamen Impulspapier, das der Berliner Zeitung vorliegt, warnen beide Organisationen vor einem wachsenden Rückstand bei der Elektrifizierung. Sie fordern die Bundesregierung auf, Stromkosten und Wartezeiten auf Netzanschlüsse zu senken und die bislang verteilten Maßnahmen in einer nationalen Strategie zu bündeln.

„Solange Strom in Deutschland mehr als dreimal so teuer ist wie Gas, wird die wirtschaftliche Transformation in der Breite ausgebremst“, erklärt Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung KlimaWirtschaft, anlässlich der Veröffentlichung. Ziel müsse sein, das Strom-Gas-Preisverhältnis rasch auf unter zwei zu senken.

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