Im Zusammenhang mit der Sabotage an Umspannwerken in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen sucht die Polizei einen 48-jährigen Tatverdächtigen.
Die Polizei fahndet mit Fotos des Mannes und fragt:
Wer kennt die auf den Bildern abgebildete Person? Wer kann Angaben zum Aufenthaltsort der Person machen? Wer kann sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung der Sabotageakte beitragen können?
Hinweise richten Sie bitte an das Hinweistelefon unter der Rufnummer 0331-505950 oder an das Hinweisportal nrw.hinweisportal.de.
Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem Mann, der Sabotageaktionen gegen das deutsche Stromnetz verübt haben soll. Nach Angaben der Polizei Köln dauerte die Suche nach dem 48-Jährigen am Morgen an. Die Vorfälle konzentrieren sich auf Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und zuletzt Sachsen, wobei ein Zusammenhang noch untersucht wird. In allen drei Bundesländern wird noch Braunkohle abgebaut und verstromt.
Nach diesem Mann fahndet die Polizei.
© Polizei Brandenburg
Am Freitag hatten Beamte in der Wohnung des Tatverdächtigen in Gevelsberg (NRW) Sprengstoff gefunden. Später stürmte ein Spezialeinsatzkommando am Nachmittag im rund 100 Kilometer entfernten Niederzier in einem Wald einen Lastwagen, der augenscheinlich zu einem Wohnmobil umgebaut worden war. Der Gesuchte wurde aber nicht vorgefunden.
Hintergrund der Fahndung sind zwei Bekennerschreiben, die bei mehreren Medienhäusern eingingen und auch der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. „Das Wissen, was offenbart wird in diesen Schreiben, das ist eindeutiges Täterwissen“, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). (mit dpa)
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]