In Deutschland fehlen Fachkräfte an allen Ecken, mehr als eine Million Stellen sind offen. Und trotzdem arbeiten viele Zugewanderte weit unter ihrer Qualifikation: als Reinigungskraft, in der Küche, als Helfer am Band.
Das ist der Kern einer Studie der Bertelsmann-Stiftung, die an diesem Donnerstag veröffentlicht wurde. Ausgewertet wurden Daten aus fast 90 Quellen, darunter die der Bundesagentur für Arbeit und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.
Arbeitsmarkt
Trotz Studium nur Hilfsjob: Wo Deutschland das Potenzial von Zugewanderten verschenkt
Zugewanderte verdienen im Schnitt fast 20 Prozent weniger – und arbeiten oft unter ihrer Qualifikation. Eine neue Studie nennt die Gründe.
3 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Trotz anerkannter Abschlüsse arbeiten viele Zugewanderte als Hilfskräfte – die Bertelsmann-Stiftung sieht darin verschenktes Potenzial.
© Liesa Johannssen/photothek.net
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*