Nach einer vergleichsweise ruhigen Wetterphase müssen sich Teile Deutschlands am Wochenende auf deutlich mehr Wind einstellen.
Vor allem im Norden und Osten des Landes könnte es ab Sonntag stürmisch werden. Meteorologen rechnen regional mit kräftigen Böen, an den Küsten von Nord- und Ostsee sind sogar Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h möglich.
Vorsicht in Wäldern und Parks
Verantwortlich für die unbeständige Entwicklung ist ein kräftiger Jetstream, der sich über Mitteleuropa ausbreitet. Zeitgleich zieht eine Kaltfront durch Deutschland, die insbesondere in den nördlichen und östlichen Regionen für auffrischenden Wind sorgen soll.
Während im Binnenland vor allem stürmische Böen erwartet werden, könnten die stärksten Auswirkungen an den Küsten auftreten.
Besondere Vorsicht ist laut Wetterexperten in Wäldern, Parks und anderen baumbestandenen Gebieten geboten. Da viele Bäume Mitte September noch dicht belaubt sind, bieten sie dem Wind eine größere Angriffsfläche. Dadurch steigt das Risiko, dass Äste abbrechen oder einzelne Bäume umstürzen.
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Sturmböen und Hagel bis 2 cm: Heute Nachmittag kippt das Wetter
Im übrigen Bundesgebiet dürfte der Wind zwar ebenfalls zunehmen, eine ausgeprägte Sturmwetterlage wird dort derzeit jedoch nicht erwartet. Auch Hinweise auf eine größere Sturmflutgefahr an der Nordseeküste gibt es bislang nicht.
Nach aktuellen Vorhersagen soll die stürmische Phase bis in den Montag hinein andauern. Anschließend dürfte sich die Wetterlage wieder beruhigen, da sich erneut Hochdruckeinfluss durchsetzt. Damit könnte der erste markante Herbststurm der Saison bereits zu Wochenbeginn wieder vorbei sein.
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