Nachdem am Freitagabend die Männer ihr Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Schalke 04 mit 1:3 verloren hatten, mussten auch die Frauen am Sonnabend eine Niederlage quittieren. Beim 1. FC Köln unterlag die Mannschaft von Trainerin Marie-Louise Eta mit 0:3 (0:1) und stürzt mit dieser Niederlage – der vierten im vierten Spiel – mindestens vorübergehend auf den letzten Tabellenplatz. Lediglich bei einer Niederlage von Aufsteiger Mainz 05 am Sonntag (18.30 Uhr) in Freiburg würden die Rheinhessinnen wieder die Rote Laterne übernehmen.
Zwei Änderungen in der Startelf
Eta hatte auf die zurückliegende 0:1-Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt mit zwei personellen Änderungen reagiert. Sophie Weidauer lief für Kapitänin Lisa Heiseler im Angriff auf, Amber Tysiak ersetzte Tomke Schneider. Kurios: Gegen die Eintracht war Tysiak noch kurzfristig ausgefallen, jetzt profitierte sie vom kurzfristigen Ausfall der Rechtsverteidigerin, die am Montag noch zu den besten Unionerinnen gehört hatte.
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Die mit Abstand beste Leistung hatte gegen Frankfurt allerdings Torhüterin Nadine Böhi gezeigt, die in Köln dafür schwer patzte. Ein ungenauer Abstoß fand postwendend den Weg zurück in den Strafraum, vom Bein der Schweizerin prallte die Kugel schließlich ins eigene Netz (18.). Eta reagierte schon nach einer halben Stunde auf den harmlosen Auftritt ihrer Elf. Lisanne Gräwe musste vom Feld, mit Nele Bauereisen, die am ersten Spieltag das bislang einzige Union-Saisontor erzielt hatte, kam eine weitere Angreiferin.
Union-Torhüterin Nadine Böhi sah in Köln bei zwei Gegentreffern alles andere als gut aus.
© IMAGO/Maximilian Koch
Gefährlicher blieben trotzdem die Gastgeberinnen. Pauline Bremer erzielte fünf Minuten nach Wiederanpfiff den zweiten Kölner Treffer, erneut leistete Böhi dabei Mithilfe, weil sie der Torschützin den Ball bei einer Abwehraktion auf den Kopf bugsierte. Lydia Andrade besorgte in der Schlussphase noch den 3:0-Endstand (83.).
Für die Frauen steht damit einen unangenehme Woche bevor, hinkt man den eigenen Ansprüchen doch schon früh in der Saison meilenweit hinterher. Die nächste Chance auf Punkte gibt es es am 20. September (18.30 Uhr) im Heimspiel gegen RB Leipzig.
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