Food & Drink

Suppen-Bloggerin verrät ihren Brühwürfel-Trick und was sie lieber Profis überlässt

Wenn Theresa von Wangenheim auf ihrem Instagram-Kanal Suppen kocht, sehen Zehntausende zu. Ein Gespräch über die Liebe zu Pho, Ramen und Knochenbrühe.

7 Min
Liebt Suppen und hat ein Buch darüber geschrieben: Theresa von Wangenheim

Liebt Suppen und hat ein Buch darüber geschrieben: Theresa von Wangenheim

© Verena Holthaus

Unprätentiös, uneitel und mit klarem Fokus auf das Produkt – so könnte man Theresa von Wangenheims Instagram-Account „sssssoupsssss“ beschreiben, auf dem sich alles um gute Suppen dreht. Wohltuend hebt sich ihr von 66.000 Nutzern verfolgter Kanal ab von denen anderer Koch-Influencer, die sich selbst zu sehr in den Vordergrund rücken und dabei die eigentlichen Stars der Küche – frische Zutaten, regionales Gemüse, die Liebe zum selbstgekochten Essen – verblassen lassen.

Nicht so bei der Deutsch-Amerikanerin von Wangenheim, die sich mit der Suppe einem klar identifizierbaren Gericht zuwendet, dieses aber in all seiner überraschenden Vielfalt zur Geltung bringt. Da verleihen gebratene und gewürzte Pilze eine schöne Dosis Umami und Textur, wird dem Aburi-Lachs mit dem Flambierbrenner eine herbe Rauchnote verpasst oder die cremige Pastinakensuppe mit würzig gebratenen Kapern verfeinert.

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