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Fernsehen

Susanne Daubner bei Elmo über ihre DDR-Flucht: „Ich hatte nichts mehr außer dieser kleinen Reisetasche“

Sie kennen Elmo aus der Sesamstraße? Der hat nun einen Podcast – und lud sich die ostdeutsche „Tagesschau“-Sprecherin ein. Ein Gespräch über Jogginghosen, Berlin und Tanzen auf Tischen.

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Grooven miteinander im Gespräch: Elmo und Susanne Daubner.

Grooven miteinander im Gespräch: Elmo und Susanne Daubner.

© Fotoillustration: Ostdeutsche Allgemeine. Fotos: Imago

Man kennt Susanne Daubner als das Seriositätsversprechen dieser Republik. Zumindest wenn sie nicht wieder mal einen Lachanfall bekommt. Punkt 20 Uhr, wenn die Fanfaren der „Tagesschau“ ertönen, ist Daubner aber für gewöhnlich der Anker in der Brandung des Weltchaos.

Doch wer Susanne Daubner in der „Dunkelkammer“ eines Podcasts trifft – ausgerechnet im Zwiegespräch mit einem pinkfarbenen Plüsch-Anarchisten namens Elmo aus der Sesamstraße –, erlebt die niedliche Dekonstruktion einer Institution im besten Sinne. Es ist eine Begegnung, die zwischen Feuilleton und Spielplatz oszilliert und dabei Wahrheiten zutage fördert, die so gar nicht in das starre Korsett einer Nachrichtensendung passen würden.

Susanne Daubner, geboren 1961 in Halle (Saale), begann ihre Karriere 1987 als Nachrichtensprecherin beim DDR-Jugendradio DT64. 1989 floh sie über Ungarn aus der DDR in den Westen. Danach arbeitete sie als Sprecherin beim Sender Freies Berlin (SFB) und beim Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB). 1999 wechselte sie zur ARD-Tagesschau und sprach am 14. April erstmals die 20-Uhr-Ausgabe. Seither zählt sie zu den bekanntesten Nachrichtensprecherinnen Deutschlands.

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