Er wird begrüßt wie ein Popstar: Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa ist gerade auf Staatsbesuch in Deutschland. Bei mehreren Veranstaltungen jubeln ihm vor allem Menschen aus Syrien stürmisch zu. Rund 42.000 syrische Staatsbürger leben laut dem Amt für Statistik in Berlin – einst geflüchtet vor dem Diktator Baschar al-Assad, der bereits im Dezember 2024 gestürzt wurde.
Als der Staatsgast am Sonntagabend im luxuriösen Hotel Ritz-Carlton am Potsdamer Platz einen Empfang für seine Landsleute gab, beklatschten sie ihn euphorisch und skandierten immer wieder in Sprechchören: „Allahu Akbar!“ (Gott ist am größten). Entsprechende Videos kursieren im Internet. Auch die staatliche syrische Nachrichtenagentur verbreitete die Nachricht. Bei der Veranstaltung habe Scharaa gesagt, dass er stolz darauf sei, dass Syrer in Deutschland an ihrer nationalen Identität und Verbundenheit zur alten Heimat festhielten.
Al-Scharaa
Staatsbesuch in Berlin: Syrer feiern ihren Präsidenten mit „Allahu-Akbar!“-Rufen
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa wird von Steinmeier und Merz empfangen. Auf Demonstrationen wird er bejubelt.
Andreas Kopietz
Paul Zinken
3 Min
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Syrische Demonstranten begrüßen ihren Übergangspräsidenten.
© Paul Zinken/Berliner Zeitung
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