Tadschikistan steht selten im Zentrum westlicher Debatten. Das kleinste zentralasiatische Land gewinnt jedoch strategisch an Bedeutung. Es grenzt auf rund 1400 Kilometern an Afghanistan, ist gebirgig, rohstoffreich und verfügt über ein enormes Wasserkraftpotenzial. Die Erfahrung des Bürgerkriegs nach der Unabhängigkeit 1991 prägt bis heute das politische Denken in Duschanbe. Stabilität, Entwicklung und staatliche Handlungsfähigkeit gelten als zentrale Voraussetzungen für den weiteren Aufstieg.
Zentralasien
Tadschikistans Botschafter im Interview: „Unsere Außenpolitik ist eine Politik der offenen Türen“
Tadschikistan wächst, verfügt über strategische Rohstoffe und enormes Wasserkraftpotenzial. Im Interview erklärt Botschafter Sattorov, warum man sich zwischen den Großmächten nicht festlegen will.
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Botschafter Imomudin Sattorov in seinem Arbeitszimmer in der Botschaft der Republik Tadschikistan in Berlin.
© Markus Wächter/Berliner Zeitung
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