Beim Theatertreffen stößt man neben Festivalmachern, Schauspielern, Regisseuren und Kritikern auch auf eine ganz besondere Spezies: das Talent. Abends begegnet man ihm in den Vorstellungen, tagsüber bleibt es allerdings meistens unter seinesgleichen, brütet über neuen Stücken, diskutiert in Workshops oder füllt die Seiten seiner Zeitung. Das Talent als solches nennt sich selbst nur sehr ungern bei diesem Namen. Geht ihm das Wort doch mal über die Lippen, lächelt es verschämt, fast entschuldigend, oder malt mit seinen Fingern schnell Anführungsstriche in die Luft. "Ich bin nicht perfekt" ruft es aus ihm. "Aber danke für die Vorschusslorbeeren."(Der Rest des Artikels liegt leider nicht digital vor. Er kann in der Textdokumentation eingesehen werden.)
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