Sonntagskrimi

„Tatort“ aus Kiel – „Borowski und das ewige Meer“: Viel Mahnung, wenig Spannung

Die Kieler „Tatort“-Ermittler stoßen diesmal auf eine Gruppe verzweifelter Umweltaktivisten. Und die Ostsee wird immer wieder stimmungsvoll ins Bild gerückt. Reicht das?

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„Tatort“-Kommissar Borowski (Axel Milberg) ist ratlos: Junge Menschen wählen den Freitod.

„Tatort“-Kommissar Borowski (Axel Milberg) ist ratlos: Junge Menschen wählen den Freitod.

© Thorsten Jander/NDR/ARD/dpa

Nacheinander treiben die Leichen von drei jungen Menschen an den Strand der Ostsee. Die Kieler Ermittler um Klaus Borowski (Axel Milberg) und Mila Sahin (Almila Bagriacik) finden heraus: Alle drei hatten zuvor ihr Handy beim Recyclinghof abgegeben, ihre Kleider ordentlich am Strand zusammengelegt und K.o.-Tropfen eingenommen. Auf ihren Körpern hinterlassen sie eine Botschaft. Sie haben sich das Poem „Der Tod des Meeres“ der chilenischen Nobelpreisträgerin Gabriela Mistral auf den Rücken tätowiert, beginnend mit den Zeilen „Eines Nachts starb das Meer, von einem Ufer zum andern“. Alle hatten einer Gruppe angehört, die gegen die drohende Bebauung der geschützten Steilküste protestiert hatten. Borowski und Sahin bemühen sich, in die Motivation der vermuteten Selbstmordserie einzusteigen, lassen sogar die Polizei aufmarschieren, um eine trauernde Gruppe vom Strand zu vertreiben und fragen sich, ob das hilft oder vielmehr provoziert.

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