Kommissar Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) wird immer ungehaltener: Er schaukelt hilflos über einer Badewanne, angeschnallt in einem medizinischen Hebelift. Doch Kollegin Bibi Fellner (Adele Neuhauser) findet den Anblick komisch und will Eisner gar nicht mehr befreien. Die beiden Wiener „Tatort“-Ermittler vollziehen in einer Seniorenresidenz ein Experiment: Sie wollen testen, ob ein Heimbewohner aus diesem Hebelift in die Badewanne gefallen und ertrunken sein könnte – was der Pfleger (Michael Edlinger) aber kategorisch ausschließt. Er hatte den Patienten wegen eines Feueralarms ein paar Minuten lang allein gelassen. Tatsächlich kann sich auch Eisner beim Test nicht aus der Halterung des Hebelifts herauszwängen. Deshalb muss der 73-jährige Danijel Filipovic (Roman Frankl), der im Heim von allen „Der Elektriker“ genannt wird, anders zu Tode gekommen sein.
Sonntagskrimi
Tatort „Der Elektriker“ aus Wien: Die Geliebte rollt durchs Pflegeheim
In ihrem drittletzten Fall ermitteln die Wiener Kommissare in einer Seniorenresidenz. Ein stilles, mitunter amüsantes Kammerspiel über die Last der Pflege und die Laster der Alten.
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