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Sonntagskrimi

Tatort „Fährmann“: Der neblige Todesfluss fließt quer durchs schicke Zürich

Die Zürcher Kommissarin Isabelle Grandjean steigt mit einem Fremden ins Hotelbett und ahnt nicht, dass er ein todgeweihter Serienkiller ist. Kann das noch gutgehen? Die TV-Kritik.

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Einsam an Weihnachten: Kommissarin Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) im Zürich-Tatort.

Einsam an Weihnachten: Kommissarin Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) im Zürich-Tatort.

© Sava Hlavacek/SRF

Nein, nicht noch ein Weihnachts-„Tatort“! Erst vor zwei Wochen mussten die beiden vereinsamten Bremer Kommissarinnen Moormann und Selb in „Stille Nacht“ einen Todesfall nach der Bescherung aufklären. Nun schleicht auch die Zürcher Kollegin Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) allein über den höhnisch blinkenden Weihnachtsmarkt und wird beim Glühwein von einem smarten Typen (Lucas Gregorowicz) angesprochen und angemacht. Der Pole namens Marek kokettiert beim Flirten mit seinem Hirntumor und hat keine Zeit zu verlieren. Die sonst so kontrolliert wirkende Ermittlerin jedenfalls geht mit dem dubiosen Kerl schnurstracks in ein Hotelzimmer. Heiliger Bimbam!

Die Zuschauer aber haben den Mann zuvor schon als kaltblütigen Todesengel in Aktion erlebt. Er hat einen Mann mit einem Schierlingstrank vergiftet, den Leichnam unter eine Brücke an einen Fluss gelegt und Kommissarin Grandjean auf einem Kärtchen die Koordinaten zugespielt. Dazu hat er ihr kryptische Hinweise zum Abstieg in das Todesreich Hades mitgegeben: „Wehe dem, der den Schritt wenden und an die Luft der Erde zurückkehren will.“

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