Sonntagskrimi

Tatort „Schweigen“ aus Hamburg: Rache am pädophilen Pfarrer?

Eigentlich wollte „Tatort“-Kommissar Falke (Wotan Wilke Möhring) im Kloster regenerieren. Doch dann findet er heraus: Ein Pfarrer hat jahrelang Ministranten missbraucht.

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Daniel (Florian Lukas, l.) und Domvikar Billing (Sebastian Blomberg) im Sportwagen

Daniel (Florian Lukas, l.) und Domvikar Billing (Sebastian Blomberg) im Sportwagen

© NDR Presse und Information

Was hat ausgerechnet Polizeihauptkommissar Falke (Wotan Wilke Möhring) in einem Kloster verloren? Denn der Ex-Punk, dessen Handy mit „Sympathy For The Devil“ der Rolling Stones klingelt, wirkte bisher so kirchenfern wie kein anderer „Tatort“-Ermittler. Manche Kollegen, wie sein Hamburger Vor-Vorgänger Stoever, gespielt von Manfred Krug, hatten sich eine Kutte übergeworfen, um in den Gewölben verdeckt zu ermitteln. Thorsten Falke aber will eigentlich mit dem strengen Tagesablauf und der harten körperlichen Arbeit bei der Apfelernte den Schock verarbeiten, den der Tod seiner Kollegin Julia Grosz hinterlassen hatte. Franziska Weisz hatte sich im Januar mit einem dramatischen Abgang vom „Tatort“ verabschiedet.

Doch, welche Überraschung, natürlich gibt es just während Falkes Aufenthalt ein seltsamer Todesfall. Pfarrer Otto (Hannes Hellmann), der anfangs von der Kanzel herab noch über das Erlösen vom Bösen und das Vergeben von Schuld gepredigt hat, wird verbrannt in seinem Wohnwagen aufgefunden. Hierher hatte er immer wieder einzelne Jungs seiner Fußballmannschaft zum Zocken eingeladen. Und die Art, wie der Pfarrer den 12-, 13-Jährigen nach dem Training hinterher gestarrt hatte, zeigt schnell an, wohin sich dieser „Tatort: Schweigen“ bewegt.

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