Es gibt unzählige großartige Serien. Viele sind spektakulärer als „Ted Lasso“, düsterer oder erzählerisch waghalsiger. Diese hier haut einen vom Plot her erst mal auch gar nicht um: Der amerikanische Footballtrainer Ted Lasso (Jason Sudeikis) landet ohne jede Ahnung im englischen Profifußball, spricht in Kalendersprüchen, verteilt Kekse, lächelt zu viel und glaubt stoisch an das Gute im Menschen. Das klingt nach einer Sitcom-Idee, die nach zwei Folgen hätte grandios verpuffen können. Stattdessen entstand eine der klügsten, witzigsten und menschlichsten Serien der vergangenen Jahrzehnte. Denn wie Trainer und Team das Leben und den Sport angehen, ist eine Klasse für sich.
Streaming-Kritk
„Ted Lasso“: Die beste Serie seit dem Streamingboom trägt Schnurrbart und hat das Herz am rechten Fleck
Die Apple-Produktion geht in die heiß ersehnte vierte Staffel, und der Trainer (Lasso) nimmt sich diesmal des Frauenteams des AfC Richmond an. Auf dass es abermals ein Kracher wird.
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Brendan Hunt, Jason Sudeikis und Tanya Reynolds in einer Szene der Serie „Ted Lasso“. Die 4. Staffel startet am 5. August auf Apple TV.
© Apple TV/dpa
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