E-Auto-Werk

Tesla Grünheide: Sonderschichten für 7500 Autos pro Woche

Tesla will in Grünheide ab Mitte Oktober 7500 Model Y pro Woche bauen. Noch sind es weniger als 6500. Sonderschichten, Taktzeit, Jobs – der Stand im Überblick.

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Vor der Gigafactory Berlin-Brandenburg stehen ein Tesla Model Y und der Tesla Cybertruck. Der amerikanische Elektroautobauer Tesla will die Zahl der Beschäftigten in seinem einzigen europäischen Autowerk in Grünheide bei Berlin aufstocken.

Vor der Gigafactory Berlin-Brandenburg stehen ein Tesla Model Y und der Tesla Cybertruck. Der amerikanische Elektroautobauer Tesla will die Zahl der Beschäftigten in seinem einzigen europäischen Autowerk in Grünheide bei Berlin aufstocken.

© Patrick Pleul/dpa

Freitagabend, Grünheide. Wenn in der Gigafactory die Nachtschicht beginnt, ist es keine gewöhnliche. Es ist die dritte und letzte Sonderschicht, die Tesla seinen Beschäftigten für September verordnet hat. Sie ist verpflichtend und mit dem Betriebsrat vereinbart. Nach allem, was bekannt ist, reicht sie trotzdem nicht.

Ab Mitte Oktober will Tesla in Grünheide 7500 Autos pro Woche bauen. Derzeit sind es nach Angaben aus dem Werk weniger als 6500. Die Zahlen stammen aus einer internen Mail an die Belegschaft, die dem Handelsblatt vorliegt. Grünheide ist Teslas einziges Autowerk in Europa, gebaut wird dort ausschließlich das Model Y in seinen verschiedenen Varianten.

Die Sonderschichten verteilten sich auf die Nachtschicht am Freitag, 18. September, die Frühschicht am Samstag, 19. September, und die Nachtschicht am Freitag, 25. September. Jede der drei Schichtgruppen ist genau einmal dran. Betroffen ist die gesamte Fahrzeugfertigung samt Supportbereichen, ausgenommen sind Antriebseinheiten, Batterie- und Zellfertigung. Tesla zahlt laut Bericht grundsätzlich einen Zuschlag von 35 Prozent, außer für Beschäftigte, deren Flexzeitkonto im roten Bereich liegt.

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