Ein Blick in die derzeitigen Kinoprogramme zeigt: Der typische amerikanische Teenagerfilm ist tot. Ein Blick in die Streaminganbieter suggeriert jedoch das genaue Gegenteil: Das Genre lebt, denn die Liste an Teenieserien ist endlos: „Riverdale“, „Élite“ und „Outer Banks“ sind nur die Spitze des Coming-of-Age-Eisbergs. Sie sind fette Cashcows. Und wie es sich gehört, werden diese Serien jeweils möglichst lange fortgesetzt.
Acht Staffeln „Élite“, sieben Staffeln „Riverdale“ und fünf Staffeln „Outer Banks“ – Geld, Geld, Geld! Seit diesem Jahr wurde es allerdings heikel für den Teeniedrama-Fan: „Riverdale“ und „Outer Banks“ sind abgeschlossen, „Élite“ ist seit letztem Jahr auch fertig und dürfte mit seinen mäandernden acht Staffeln viele Netflix-Zuschauer nachhaltig verprellt haben. Noblerweise hat nun Konkurrent Amazon bereits die nächste Teenagerserie in den Startlöchern – produziert von den „Outer Banks“-Machern.
Streamingkritik
„The Runarounds“ auf Prime Video: Die Jungs sind nicht nur mit Feiern, Saufen und Nichtstun beschäftigt
Die Teenie-Serie „The Runarounds“ auf Prime Video liefert sympathische Figuren und sorglose Unterhaltung. Doch warum liegt der Fokus auf dem Langweiligsten, das die Serie zu bieten hat?
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Topher (Jeremy Yun), Charlie (William Lipton) und Neil (Axel Ellis) in der Serie „The Turnarounds“
© Jackson Lee Davis/Prime Video
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