Einschneidende Ereignisse wie der Mauerfall oder 9/11 bringen es mit sich, dass sich fast jeder daran erinnern kann, wo er war, als er davon erfuhr. Am 9. November 1989 ist die Fotografin Birgit Kleber mit einer Bekannten auf einer Ausstellungseröffnung im Haus am Kleistpark. Sie will eigentlich schon fast nach Hause, als sie das unglaubliche Gerücht erreicht, dass die Mauer in dieser Nacht geöffnet werden soll. Schnell rast sie mit ihrem Auto in ihr Atelier in die Kantstraße, schnappt sich eine Kamera und fährt zur Sonnenallee. Dort soll nach ihren Informationen die Mauer fallen.
Das erzählt Birgit Kleber in einem Telefonat über ihre neue Ausstellung „The Wall“, die bis zum 17. November in der Alten Feuerwache zu sehen ist.
Fotografie
„The Wall“: Alte Feuerwache zeigt erstmals Mauerfall-Fotos von Birgit Kleber
Am 9. November 1989 schnappt sich die Berliner Fotografin ihre Kamera und fährt zum Grenzübergang Sonnenallee – es entstehen einmalige Farbaufnahmen.
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Als sie vom Mauerfall erfährt, holt Birgit Kleber schnell ihre Kamera aus dem Atelier und fährt zur Sonnenallee. Dort wird sie Zeugin des Mauerfalls.
© Birgit Kleber
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