In den ersten Tagen dieser Fußball-Weltmeisterschaft war Thomas Müller plötzlich wieder ganz nah an der Nationalmannschaft. Nicht auf dem Platz, nicht in der Kabine und nicht im Mannschaftshotel. Sondern mit Mikrofon in der Hand. Aus „Radio Müller“, wie er aufgrund seiner starken Hangs zur Kommunikation als Spieler bezeichnet wurde, ist „TV Müller“ geworden.
Als TV-Experte von Magenta TV analysierte der Weltmeister von 2014 gemeinsam mit Jürgen Klopp die Spiele der deutschen Mannschaft, sorgte mit seiner lockeren Art für Unterhaltung und löste sogar eine kleine Debatte über die Zukunft von Bundestrainer Julian Nagelsmann aus. Als Klopp bei der Diskussion um die Aufstellung gegen Curaçao scherzhaft sagte: „Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf“ und gleich zweimal ein „noch“ hinterherschob, reagierte Müller sofort. „Kloppooooo. Wir haben Juni. Du bist schon im September.“
WM 2026
Bitteres Phänomen: Wie Thomas Müller Einfluss auf das DFB-Team genommen hat
Zwei Siege mit ihm, zwei Pleiten nach seiner Abreise: Die WM zeigt, wie sehr das DFB-Team Thomas Müller und seine Leichtigkeit noch immer vermisst.
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Eigentlich weit weg und doch nah dran: Thomas Müller ist bei dieser Fußball-Weltmeisterschaft als TV-Experte im Einsatz gewesen.
© Newspix/imago
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