Die medial aufgeladene Debatte um die DDR-Revue „Mokka-Hits und Milchbar-Träume“ des 42-jährigen Ostberliners Axel Ranisch an der Komischen Oper (aktuell im Schillertheater) zeigt abermals, wie umkämpft die Erinnerung an den DDR-Alltag bis heute ist. Schon vorab attestierte die Bild-Zeitung (in Unkenntnis des fertigen Stücks) eine „Verniedlichung der DDR“.
Darf man die DDR-Geschichte in einem heiteren Musical mit Tanz, Musik und Kabarett nachstellen? In unserem Interview spricht der Sänger Thomas Natschinski (bekannt nicht zuletzt durch sein Kult-Lied „Mokka-Milch-Eisbar“ von 1970, in dem er die gerade wiedereröffnete titelgebende Bar besingt ) über Vorverurteilungen, Populismus und wie er selbst die Premiere des Ranisch-Stücks erlebt hat. Denn Thomas Natschinski war live vor Ort im Schillertheater.
UPDATE
Ost-Perspektive
Thomas Natschinski: „Wenn man Westlern etwas Gutes über die DDR erzählt, wird man schief angeguckt“
Axel Ranischs „Mokka-Hits und Milchbar-Träume“ feierte an der Komischen Oper Premiere. Schon vorher wurde Ranisch „Verniedlichung der DDR“ unterstellt. Was sagt Thomas Natschinski dazu?
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Thomas Natschinski spielt sein Lied „Mokka-Milch-Eisbar“ bei der Wiedereröffnung der titelgebenden Eisbar im Mai 2026.
© Emmanuele Contini/Berliner Zeitung
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