Foto: Der von der Wirtschaftskrise hart getroffene Stahl- und Industriekonzern ThyssenKrupp steht vor einem weiteren drastischen Personalabbau. So will Vorstandschef Ekkehard Schulz laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung die Belegschaft nochmals um 15 000 bis 20 000 Personen reduzieren. Ziel sei ein Abbau der Personal- und Sachkosten um 1,5 Milliarden bis zwei Milliarden Euro. ThyssenKrupp hat bereits 12 000 Arbeitsplätze gestrichen. Das Unternehmen beschäftigt aktuell noch gut 180 000 Mitarbeiter weltweit. Zwar habe der Konzern die schlimmste Wegstrecke in der Stahlkrise hinter sich gebracht, sagte Schulz. Aber da die Geschäftslage derzeit kaum einschätzbar sei, könne er für das erste Halbjahr 2010 eine neuerliche Krise nicht ausschließen.
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