Rammstein

Till Lindemann: Verlag Kiepenheuer & Witsch unterliegt im Rechtsstreit mit dem Rammstein-Sänger

Das Oberlandesgericht Köln bestätigt die Unwirksamkeit der Kündigung Till Lindemanns durch den Verlag Kiepenheuer & Witsch. Wie wird argumentiert?

3 Min
Till Lindemann am 29. Oktober 2025 beim Auftakt seiner Tour

Till Lindemann am 29. Oktober 2025 beim Auftakt seiner Tour

© Markus Wächter/Berliner Zeitung

Im Rechtsstreit zwischen dem Rammstein-Sänger Till Lindemann und dem Verlag Kiepenheuer & Witsch (KiWi) hat das Oberlandesgericht (OLG) Köln, wie nun durch eine Pressemitteilung von Lindemanns Anwälten bekannt wurde, am Freitag, dem 24. April 2026, ein Urteil in zweiter Instanz verkündet. Das Gericht wies demnach die Berufung des Verlages zurück und bestätigte damit die Entscheidung des Landgerichts Köln vom April 2025, welche die Kündigung der Zusammenarbeit durch den Verlag für unwirksam erklärt hatte.

Der Verlag hatte die Kooperation am 2. Juni 2023 beendet und dies unter anderem mit einem Video („Till The End“) sowie zum damaligen Zeitpunkt „in den letzten Tagen öffentlich gewordenen Vorwürfen gegen Till Lindemann“ begründet. Aus Sicht des Verlages wurden in dem Video „Frauen demütigende (…) Handlungen“ dargestellt, wodurch die „eisern verteidigte Trennung zwischen dem ‚lyrischem Ich‘ und dem Autor/Künstler“ durch Lindemann selbst „verhöhnt“ worden sei. KiWi sah darin die Überschreitung „unverrückbarer Grenzen im Umgang mit Frauen“.

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