Wer Geschwister hat, weiß, dass familiäre Zusammenkünfte geradezu surreale Verläufe nehmen können. Erst recht, wenn die Leben normalerweise fernab voneinander stattfinden und Zusammenkünfte rar sind. Feiertage gebären mit Vorliebe solche irisierenden Momente. Die in London lebende kroatische Schriftstellerin Tena Štivičić aber wartet auf kein Ostern, sie versammelt die vier ungleichen Schwestern ihres neuen Stücks „Die Verstreuten“ im Wohnzimmer ihrer Mutter am Vorabend einer Hüft-Op.
Familie
Tod und Thesen: Zwei Berliner Theaterpremieren auf der Suche nach Leben
Das Premierenwochenende zeigte „Die Verstreuten“ von Tena Štivičić im Berliner Ensemble und Oliver Frljićs „Frankenstein“ im Gorki-Theater. Die Doppelkritik.
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„Die Verstreuten“ mit Pauline Knof als Sabina und Josefin Platt als Barbara im Berliner Ensemble
© Christina Kratsch/DAVIDS
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