Im Landkreis Mansfeld-Südharz ereignete sich am frühen Freitagmorgen ein tragischer Arbeitsunfall, bei dem ein 24-jähriger Mitarbeiter eines metallverarbeitenden Unternehmens ums Leben kam. Der Vorfall ereignete sich gegen 02:40 Uhr in einer Betriebshalle, wo der junge Mann von einem etwa 700 Kilogramm schweren Sack mit Metallgranulat erschlagen wurde.
Nach Angaben der Polizei war der Mitarbeiter offenbar allein, als er einen sogenannten Transportsack reparierte. Dabei stürzte ein weiterer Sack, gefüllt mit Metallgranulat, aus bislang ungeklärten Gründen auf ihn. Kollegen fanden den Mann später bewusstlos am Boden und alarmierten sofort die Rettungskräfte. Trotz aller Bemühungen konnte der Mann nicht reanimiert werden und verstarb noch am Unfallort.
Die Polizeiinspektion Halle (Saale) hat Ermittlungen zum genauen Hergang des Unglücks aufgenommen, die vom Zentralen Kriminaldienst geführt werden. Zusätzlich wurde das Landesamt für Verbraucherschutz in die Untersuchungen eingebunden, um mögliche Sicherheitsmängel am Arbeitsplatz zu prüfen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen noch.
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