Die junge Frau aus Aschersleben in Sachsen-Anhalt verunglückte am Samstagnachmittag gegen 17.15 Uhr in einem stillgelegten Steinbruch bei Warstein tödlich. Nach Angaben der Polizei stürzte sie aus rund 15 Metern Höhe in die Tiefe und prallte gegen eine Felswand. Reanimationsversuche am Unglücksort blieben erfolglos, auch ein angeforderter Rettungshubschrauber kam zu spät.
Nach allem, was bekannt ist, war die 21-Jährige mit fünf Begleitern im Alter von 19 bis 34 Jahren in dem Gebiet unterwegs. Die weiteren Mitglieder der Gruppe stammen laut WDR aus Paderborn, Siegen, Bad Lippspringe und Düsseldorf. Zunächst hatte die Polizei einen Kletterunfall vermutet, inzwischen steht fest, dass die Gruppe im Felsgelände Bungee springen wollte.
Erster Sprung glückt, zweiter endet tödlich
Für die Sprünge hatte die Gruppe eine eigene Konstruktion errichtet. Die Polizei beschrieb die Vorrichtung gegenüber dem WDR als sogenannte Highline – ein Doppelseil, das von einer Felskante zur anderen über eine Lichtung gespannt und üblicherweise mit speziellen Ankerpunkten befestigt wird. An dieser Highline war das Bungeeseil angebracht. Die Teilnehmer sprangen von der Felswand ab und fielen anschließend in das Bungeeseil.
Ein erster Sprung eines 34-Jährigen aus Siegen verlief nach Polizeiangaben noch planmäßig. Beim Sprung der 21-Jährigen prallte die Frau dann gegen die Felswand und erlitt tödliche Verletzungen. Wie es genau dazu kam, ist bislang nicht geklärt. Die Ermittler gehen nach ersten Erkenntnissen von einem Unfall aus.
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Die vier Begleiter blieben unverletzt und wurden von Notfallseelsorgern der Feuerwehr betreut. Bei dem Unglücksort handelt es sich laut WDR um einen stillgelegten Steinbruch, in dem das Klettern grundsätzlich erlaubt ist und in dem der Deutsche Alpenverein (DAV) ausgewiesene Kletterrouten unterhält. Die Polizei hatte zunächst erklärt, es handle sich nicht um ein offizielles Kletterareal. Die Ermittlungen dauern an.
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