Tom Rapoport erinnert sich noch genau an das Gespräch, in dem er von seiner Ablehnung erfuhr, seiner zweiten. Es fand in seinem Büro im Max Delbrück Centrum in Berlin-Buch (MDC) statt, 1994. Der Vorsitzende des wissenschaftlichen Ausschusses setzte sich auf Rapoports Stuhl und fragte: „Na, Herr Rapoport, was wollen Sie denn eigentlich?“
Deutsch-jüdische Lebensgeschichte
Spitzenforscher Tom Rapoport: Von Ost-Berlin nach Harvard
Der Sohn der Ärztin Inge Rapoport und renommierte Molekularbiologe wurde nach der Wende von den westdeutschen Chefs aussortiert. Dann kam ein Anruf aus Boston.
Charlotte Misselwitz
12 Min
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Tom Rapoport, 73, forscht heute in Harvard an Methoden zur Corona-Behandlung.
© Herlinde Koelbl
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