Bei dem Wirbelsturm, der am Mittwochnachmittag über die brandenburgische Stadt Fürstenwalde/Spree hinwegzog, handelt es sich um einen Tornado. Das bestätigte der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Bei dem Ereignis in Fürstenwalde handelt es sich unzweifelhaft um einen Tornado“, teilte der DWD mit. Belegt worden sei dies inzwischen anhand mehrerer Videos, die auf Social-Media-Kanälen verbreitet wurden.
Bäume auf Autos gestürzt
Aus dem Lagezentrum der Polizei in Potsdam hieß es, es seien einige Schäden entstanden, etwa weil umgestürzte Bäume Autos getroffen hätten. Menschen seien nach derzeitigem Kenntnisstand nicht verletzt worden.
Mehrere Bäume stürzten den Angaben zufolge um, mindestens ein Dach wurde abgedeckt. Auf einem Foto ist zu sehen, wie ein Baumstamm aus der Decke in der Küche eines Wohnhauses ragt.
Einsatzkräfte im Dauereinsatz
Nach Angaben der Feuerwehr Fürstenwalde dauerte der Einsatz der Rettungskräfte bis in die Abendstunden an. Auf Facebook und Instagram verbreiteten sich mehrere Videos, auf denen der Wirbelsturm sowie umherfliegende Dachteile zu sehen sind. Diese Aufnahmen zog der DWD zur Einordnung des Ereignisses heran.
Angaben zur genauen Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. Die Feuerwehr war weiterhin mit Aufräumarbeiten beschäftigt, insbesondere mussten umgestürzte Bäume von Straßen und Fahrzeugen beseitigt sowie beschädigte Dächer gesichert werden.
Tornados sind in Deutschland kein seltenes Phänomen. Nach Angaben des DWD werden hierzulande jährlich rund 30 bis 60 Wirbelstürme registriert, wobei die tatsächliche Zahl höher liegen dürfte.
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