Am City Beach im westaustralischen Perth ist das Baden nach dem Fund eines toten Wals untersagt worden. Der Kadaver war nach Angaben lokaler Behörden am Montagmorgen (Ortszeit) gemeldet worden. In der Folge wurden nahe dem Tierkörper mehrere Haie gesichtet, wie der Sender 7NEWS berichtete.
Laut der Behördeninformation SharkSmart handelte es sich um zwei Weiße Haie von fünf und vier Metern Länge, die nur etwa zehn Meter vom Ufer entfernt beobachtet wurden. Aufnahmen eines Hubschraubers von 7NEWS zeigten die Tiere, wie sie in der Nähe des Kadavers ihre Kreise zogen. Eine Rückenflosse war zeitweise unmittelbar in der Brandung vor den Zuschauern am Strand zu sehen.
„Es ist möglich, dass der Kadaver weiterhin als Anziehungspunkt wirkt und Haie an dieser Küste in Ufernähe kommen“, hieß es in einer Warnmeldung der Behörde. Badegäste sollten besondere Vorsicht walten lassen.
Behörden prüfen Entsorgung
Die zuständige Fischereibehörde und weitere Stellen beobachten die Lage. Gary Mack, der Bürgermeister der zuständigen Kommune Cambridge im Großraum Perth, sagte, man arbeite an einem Plan zur Entfernung des toten Tieres. Städtische Mitarbeiter sollten prüfen, ob der Kadaver aufs Meer hinausgeschleppt oder per Lastwagen zu einer Deponie gebracht werden könne.
Vorrang habe die Sicherheit: „Menschen sollten in diesem Bereich überhaupt nicht schwimmen und auch nicht ihre Hunde dort ausführen.“
Tödliche Hai-Attacke erst kürzlich
Die Sichtungen erfolgen zehn Tage nach dem Tod eines 63-Jährigen, der laut 7NEWS am Sorrento Beach rund zehn Kilometer nördlich des City Beach von einem Weißen Hai getötet wurde.
Und nur wenige Tage zuvor war ein 56-jähriger Surfer am Glenfield Beach bei Geraldton, etwa 420 Kilometer nördlich von Perth, von einem Hai angegriffen worden.
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