Sport

Totgesagte leben länger: Die Berliner Fußballwoche kehrt zurück

Ein Jahr nach dem Ende kommt die Berliner Fußballzeitung wieder zurück. Ihr neuer Besitzer erklärt, wie sie in Zukunft aussehen soll.

7 Min
Tino Löst (Mitte) ist der neue Besitzer der Fußballwoche.

Tino Löst (Mitte) ist der neue Besitzer der Fußballwoche.

© Die Fussballwoche

Es riecht nach Zeitung, wenn man ins Büro der Fußballwoche eintritt. Zwei Tesafilm-Streifen halten ein Foto an der Wand, auf dem ein tätowierter Fußballfan ein Bier trinkt. Auf den Tischen liegen Sportzeitschriften, Wimpel von Hertha BSC oder vom SC Tasmania, vor allem aber liegen überall die alten Ausgaben der FuWo. Wenn sie nicht auf den Tischen verteilt sind, liegen die alten Zeitungen in gelben Kisten im Regal zwischen hunderten Büchern, deren dunkelblauer Einband alle Ausgaben eines Jahres umschließt. 1923 steht auf einer dieser Sammlungen, das Jahr, in dem die erste Ausgabe der Fußballwoche herauskam.

2025 ist die bislang letzte Ausgabe der FuWo erschienen. Mehr als hundert Jahre lang hatte die Zeitung über den Berliner Fußball informiert – bis runter zur Kreisliga. Im vergangenen Jahr wurde die Produktion eingestellt. Doch nun geht es weiter.

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