Echte Härtetests waren die Spiele bei Optik Rathenow (12:2) und dem SV Grün-Weiß Lübben (16:0) für die Profis des 1. FC Union Berlin am vergangenen Wochenende noch nicht. Der vielfache Klassenunterschied war in beiden Partien von der ersten bis zur letzten Minute zu spüren. Viel eher nutzte der neue Trainer Mauro Lustrinelli die beiden Auftritte in Brandenburg, seine Spieler erstmals unter Wettkampfbedingungen auf dem Rasen zu sehen.
Der Auftakt der insgesamt achtwöchigen Vorbereitung – unterbrochen von einer kurzen Verschnaufpause zwischen dem 20. und 26. Juli – verlief im Gegensatz zur Vorsaison reibungslos. Seinerzeit traten die Köpenicker in Brandenburg an der Havel und Ahrensfelde an. Beim zweiten Spiel verletzte sich Livan Burcu so schwer, dass er anschließend operiert werden musste und mehrere Monate ausfiel. Der Hintergedanke dieser Spiele machte sich in der Umsetzung dennoch positiv bemerkbar: Union präsentierte sich fannah in der Region, machte vor allem die jüngsten Fans der Eisernen durch zahlreich erfüllte Foto- und Autogramm-Wünsche glücklich.
Testspiele
Tour durch den Fußball-Osten: Auf den 1. FC Union warten der Chemnitzer FC und Carl Zeiss Jena
Nach dem Aufgalopp in Rathenow und Lübben setzt der 1. FC Union Berlin seine Reihe an Vorbereitungsspielen ab Donnerstag fort.
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Da kommt Freude auf: Christopher Trimmel (r.) gastiert mit Union am Donnerstag in Chemnitz.
© O.Behrendt/imago
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