Als wir John Lasseter, den „Toy Story“-Erfinder und Regisseur der ersten beiden Filme, kennenlernten, war die KI-Revolution noch weit entfernt. „Wir wissen, wie sehr man in unserer Technik daran verzweifelt, den Menschen zu reproduzieren“, sagte er damals, 1999. „Trotzdem halten das die Leute für den heiligen Gral. Aber was soll das Ganze? Da könnte man doch viel einfacher einen wirklichen Menschen nehmen. Und selbst wenn man eine verblüffend echte Simulation von Marilyn Monroe erschüfe, stellte sich doch die eine unlösbare Frage: Wer sollte sie dann spielen? Marilyn wurde doch nicht berühmt, nur weil sie so aussah. Sie wurde unsterblich, weil sie spielen konnte. Wer um Himmels willen könnte animieren, was es nur einmal gegeben hat?“
Kino
„Toy Story 5“: Die Angst des Spielzeugs vorm Veralten
Mit der Kunst der Computeranimation gegen die Digitalisierung im Kinderzimmer: Pixars „Toy Story 5“
Daniel Kothenschulte
5 Min
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Szene aus „Toy Story 5“, mit Cowboy Woody.
© Pixar
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