Trainer Wolf in Nürnberg entlassen

BLZ
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Foto: "Dieses Ergebnis ist keine Bewerbung, mich länger im Amt zu lassen", hatte Wolfgang Wolf nach der 1:4 (1:3)-Niederlage seines 1. FC Nürnberg beim FSV Mainz 05 gesagt. Präsident Michael A. Roth sah das genauso und gab am Montag die Entlassung des Trainers bekannt."Wir haben nach der schrecklichen Niederlage in Mainz lange diskutiert und sehen keinen anderen Ausweg mehr", erklärte Roth. Am Sonntag wird gegen den VfB Stuttgart Assistenztrainer Dieter Lieberwirth, der zwischen 1978 und 1989 für den Club spielte, die Mannschaft als Interims-Coach betreuen. "Es gibt fünf bis sechs Kandidaten, die wir abklopfen werden", sagte Roth. Ungarns Nationaltrainer Lothar Matthäus, dessen Name schon vor der Entlassung Wolfs genannt worden war, behauptete: "Ich habe keinen Kontakt nach Nürnberg." Im übrigen fände er es nicht gut, dass überall, wo ein Trainer entlassen wird, sein Name ins Gespräch gebracht werde. "Wenn ein Verein von meiner Arbeit überzeugt ist, wird er sich bei mir melden. Ich werde mich nicht anbiedern", biederte sich Matthäus an. Die Führung der Franken versuchte, die Trennung von Wolf, der einen Vertrag bis 2007 besitzt, so gut wie möglich zu verkaufen. "Man kann ihm fachlich nichts vorwerfen. Aber ihm fehlte Fortune", sagte Sportdirektor Martin Bader. U21-Nationalspieler Stefan Kießling, in Mainz einer der stärksten Nürnberger, meinte: "Ich bin total wütend. Es ist einfach nur frustrierend."

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