Von 12.500 Betrieben, die die Treuhandanstalt zwischen 1990 und Ende 1994 privatisierte, gingen sechs Prozent an ostdeutsche Käufer. Achtzig Prozent übernahmen westdeutsche Investoren, vierzehn Prozent das Ausland. Keine Schuldzuweisung, eine Strukturaussage. Daraus folgt die Leitfrage: Was hätte 1990 stattdessen passieren können – und was davon ließe sich heute einlösen, ohne in Nostalgie zu verfallen?
Ostdeutschland
Treuhand: Sechs Prozent, 260 Milliarden – und was davon 2026 noch zu haben ist
Ostdeutsche Wirtschaft nach 35 Jahren: Wie die Treuhand bis heute nachwirkt, der Osten als verlängerte Werkbank arbeitet – und Net Zero Valley sowie Energiegenossenschaften neue Chancen eröffnen
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Das Treuhand-Trauma: Die Wunde sitzt immer noch tief.
© dpa
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