Die Bundesregierung hält an der seit dem 1. April geltenden 12-Uhr-Regel für Tankstellen fest, obwohl eine neue Untersuchung des ZEW Mannheim und des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie (DICE) erhebliche Zweifel daran nährt, ob das Instrument den Verbrauchern tatsächlich nützt. In der aktuellen Bundespressekonferenz verteidigten sowohl Regierungssprecher Sebastian Hille als auch der Sprecher des Wirtschaftsministeriums (BMWE) Daniel Greve die Maßnahme als Teil eines größeren Kraftstoffpakets. Doch gerade diese Verteidigung machte sichtbar, wie groß inzwischen die Lücke zwischen politischem Anspruch und erster empirischer Bilanz ist.
Tanken
Trotz 12-Uhr-Regel: Die neue Preisfalle – Autofahrer zahlen wieder drauf
Für Verbraucher sollte Benzin günstiger werden, doch stattdessen profitieren die Anbieter. Auf Nachfrage der OAZ sieht die Bundesregierung aber keinen Fehler.
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Die neue 12-Uhr-Regel sollte Tanken eigentlich günstiger machen.
© Frank Hammerschmidt
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