LNG

Trotz EU-Ausstieg ab 2027: Belgien kauft nur noch russisches LNG

Belgien bezog im Juli laut Schiffsdaten sein gesamtes LNG aus Russland. Es fließt über das Gasnetz auch nach Deutschland. Ab Januar greift dann das EU-Verbot.

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Das LNG-Terminal im belgischen Zeebrügge versorgt indirekt auch Deutschland.

Das LNG-Terminal im belgischen Zeebrügge versorgt indirekt auch Deutschland.

© IMAGO/diebildwerft

Die Europäische Union will bereits ab Januar 2027 aus russischem Flüssigerdgas (LNG) und bis zum 1. November 2027 auch aus russischem Pipeline-Gas aussteigen. Doch noch bevor das Verbot greift, wächst die Abhängigkeit einzelner Mitgliedstaaten wieder.

Jetzt wird bekannt, dass Belgien im Juli offenbar sein gesamtes Flüssigerdgas (LNG) aus Russland bezogen hat. Das zeigen Schiffsbewegungsdaten, die Bloomberg ausgewertet hat. Zwar gingen die gesamten LNG-Importe Belgiens im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat zwar um mehr als 40 Prozent zurück. Die verbliebenen Lieferungen beliefen sich auf rund 0,4 Millionen Tonnen und stammten allerdings vollständig aus Russland. Pipelinegas erhält das Land weiterhin aus Norwegen und Großbritannien.

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