Pandemie

Trotz hoher Impfquote: Immer mehr Corona-Infizierte in Israel

Impfweltmeister Israel registrierte am Mittwoch mehr als 300 Corona-Neuinfektionen. So viele gab es zuletzt Anfang April.

Team News Alexander Schmalz dpa/lex
2 Min
Israel: Ein Mann erhält im Rahmen einer landesweiten Impfkampagne eine Dosis des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer. Trotz hoher Impfquote steigen die Corona-Neuinfektionen wieder an.

Israel: Ein Mann erhält im Rahmen einer landesweiten Impfkampagne eine Dosis des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer. Trotz hoher Impfquote steigen die Corona-Neuinfektionen wieder an.

© dpa/Ilia Yefimovich

Der größte Teil der Neuinfektionen steht im Zusammenhang mit der aggressiveren Delta-Variante des Coronavirus, die zuerst in Indien nachgewiesen wurde. Viele der Infizierten sind jüngere Menschen, hieß es.

Angst vor Corona-Infektionen: Minister will Flughafen schließen

Nach Medienberichten erwarten Vertreter des Gesundheitsministeriums in der kommenden Woche einen Anstieg auf 500 bis 600 Fälle pro Tag. Innenministerin Ajelet Schaked hat bereits damit gedroht, den internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv erneut zu schließen, sollten die Neuinfektionen weiter steigen.

Die Zahl der schwer an Covid-19 Erkrankten stieg nur leicht auf 29 an. Seit rund einer Woche ist kein Todesfall mehr im Zusammenhang mit dem Virus registriert worden.

Israel gilt wegen seiner erfolgreichen Impfkampagne als Vorzeigeland im Kampf gegen das Coronavirus. Von rund 9,3 Millionen Einwohnern haben 5,6 Millionen Menschen die erste Impfung erhalten, davon sind 5,2 Millionen vollständig geimpft. Dies entspricht 56 Prozent der Bevölkerung.

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