Der Sender RTL hat angekündigt, dass Thomas Gottschalk trotz seiner kürzlich bekannt gewordenen Krebsdiagnose trotzdem am Samstag, dem 6. Dezember, bei der RTL-Liveshow „Denn sie wissen nicht, was passiert“, auftreten wird.
„Auf ausdrücklichen Wunsch von Thomas Gottschalk wird er gemeinsam mit Barbara Schöneberger und Günther Jauch noch einmal Seite an Seite mit dem Publikum einen unterhaltsamen Abschiedsabend von der großen Showbühne feiern.“
Krebsdiagnose: Gottschalk musste zweimal operiert werden
Bei Gottschalk wurde die Diagnose „Epitheloides Angiosarkom“ gestellt. Dabei handelt es sich um einen seltenen, bösartigen Tumor, der von den Zellen der Blutgefäße ausgeht. Er sei sofort operiert worden, dabei musste sowohl ein Teil der Harnleiter als auch von der Blase weggenommen werden.
Kurz darauf habe er sich einer zweiten Operation unterziehen müssen, „weil noch viel mehr Gewebe vom Krebs befallen war als vermutet“, berichtete Gottschalks Frau Karina gegenüber der Bild-Zeitung.
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Als Gottschalk die Klinik nach zwei Wochen verlassen durfte, legte er keine Pause ein und gab auch keine öffentliche Erklärung ab. „Das war rückblickend wohl mein größter Fehler“, sagte Gottschalk der Bild-Zeitung. „Aber ich hatte fest zugesagte Engagements und Verträge, die ich erfüllen wollte.“
Gottschalk nimmt „starke Schmerzmittel“
Gottschalk nimmt nach Angaben seiner Frau bis heute Medikamente. Es handele sich um „starke Schmerzmittel. Opiate“. „Wir dachten, es geht ihm trotzdem gut damit. Zu Hause ist er wie immer. Witzig, frech, gut gelaunt“, sagte Karina Gottschalk. „Erst bei der Bambi-Verleihung realisierten wir, welche Nebenwirkung diese Medikamente haben.“
Gottschalk sorgte bei der Verleihung des Preises vor einigen Wochen für Irritationen. „Mit diesen Tabletten fühle ich mich, als würde ich mit meinem Kopf in einer Waschmaschine stecken. Ich kannte mich so selbst nicht. Inzwischen weiß ich, das sind die Schmerzmittel“, so Gottschalk.
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