Sanktionen

EU-Protest verpufft: Nächster LNG-Tanker für Russland läuft in dänische Werft ein

Die dänische Werft Fayard setzt ihre Wartung russischer LNG-Tanker fort – trotz massiver Kritik von 105 EU-Abgeordneten. Eskaliert jetzt der Streit mit Brüssel?

5 Min
Die dänische Werft Fayard wartet trotz massiver Kritik aus der EU offenbar weiter Tanker für Russlands LNG.

Die dänische Werft Fayard wartet trotz massiver Kritik aus der EU offenbar weiter Tanker für Russlands LNG.

© Nicolas Koutsokostas/imago

Trotz scharfer Kritik aus dem EU-Parlament setzt die dänische Werft Fayard ihre umstrittenen Wartungsarbeiten an Russlands LNG-Flotte fort. Das geht aus aktuellen AIS-Schiffverfolgungsdaten von Vesselfinder hervor. Demnach ist nur wenige Tage nach einem öffentlichen Appell von 105 Europa-Abgeordneten nun auch der zweite Spezialtanker „Georgiy Brusilov“ in die Werft eingelaufen.

Nur wenige Tage zuvor hatten die Unterzeichner des Appells aufgefordert, keine weiteren russischen LNG-Tanker mehr zu warten. Fayard wies die Kritik zurück und erklärte, nicht sie halte Russlands LNG-Handel am Leben, sondern die EU selbst. Dass nun unmittelbar nach dem ersten Arc7-Tanker bereits das nächste Spezialschiff in der dänischen Werft eingelaufen ist, dürfte den politischen Streit weiter verschärfen.

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