Trotz scharfer Kritik aus dem EU-Parlament setzt die dänische Werft Fayard ihre umstrittenen Wartungsarbeiten an Russlands LNG-Flotte fort. Das geht aus aktuellen AIS-Schiffverfolgungsdaten von Vesselfinder hervor. Demnach ist nur wenige Tage nach einem öffentlichen Appell von 105 Europa-Abgeordneten nun auch der zweite Spezialtanker „Georgiy Brusilov“ in die Werft eingelaufen.
Nur wenige Tage zuvor hatten die Unterzeichner des Appells aufgefordert, keine weiteren russischen LNG-Tanker mehr zu warten. Fayard wies die Kritik zurück und erklärte, nicht sie halte Russlands LNG-Handel am Leben, sondern die EU selbst. Dass nun unmittelbar nach dem ersten Arc7-Tanker bereits das nächste Spezialschiff in der dänischen Werft eingelaufen ist, dürfte den politischen Streit weiter verschärfen.
Sanktionen
EU-Protest verpufft: Nächster LNG-Tanker für Russland läuft in dänische Werft ein
Die dänische Werft Fayard setzt ihre Wartung russischer LNG-Tanker fort – trotz massiver Kritik von 105 EU-Abgeordneten. Eskaliert jetzt der Streit mit Brüssel?
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Die dänische Werft Fayard wartet trotz massiver Kritik aus der EU offenbar weiter Tanker für Russlands LNG.
© Nicolas Koutsokostas/imago
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