Russland

Trotz Ukrainekrieg: Russlands Goldreserven steigen auf Rekordhoch

Russische Gold- und Währungsreserven haben einen historischen Höchststand erreicht. Kann Putin sie auch im Krieg gegen die Ukraine einsetzen?

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Arbeiter mit einem fertigen Goldbarren während des Besuchs  in einer Gießerei in Magadan, Russland, 2008 (Symbolbild)

Arbeiter mit einem fertigen Goldbarren während des Besuchs in einer Gießerei in Magadan, Russland, 2008 (Symbolbild)

© imago/UPI Photo

Russische Gold- und Währungsreserven haben sich trotz der anhaltenden Invasion der Ukraine und umfassender westlicher Sanktionen auf ein Rekordniveau erhöht. Laut aktuellen Daten der russischen Zentralbank erreichten sie im Mai 2025 einen Gesamtwert von 680,4 Milliarden US-Dollar, was einen Anstieg um 71,3 Milliarden US-Dollar oder 11,7 Prozent seit Januar bedeutet.

Besonders bemerkenswert ist der Zuwachs beim monetären Gold: Im Mai stieg der Wert der Goldreserven um 1,18 Milliarden US-Dollar (0,5 Prozent) auf nunmehr 248,2 Milliarden US-Dollar. Der Goldanteil an den gesamten russischen Reserven wuchs damit auf einen historischen Höchststand von 36,5 Prozent, im Vergleich zu 36,3 Prozent im Vormonat. Hintergrund für diesen starken Zuwachs ist vor allem Russlands langjährige Strategie, sich durch den Ausbau der Goldreserven unabhängiger von westlichen Finanzsystemen zu machen, insbesondere seit der Verhängung westlicher Sanktionen im Jahr 2022. Diese Sanktionen schränken Russland stark in der Verwaltung großer Teile seiner Devisenreserven ein, weshalb Gold und chinesische Yuan zur bevorzugten Reserveanlage wurden.

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